
Detaillierter Leitfaden für Piloten, die in Oludeniz landen.
Bei starkem Wind sinkt die Geschwindigkeit über Grund im Endanflug drastisch — manchmal auf Schritttempo. Der Pilot fliegt ein engeres, steileres Muster, behält Reservegeschwindigkeit für die Kontrolle und setzt fast senkrecht gegen den Wind auf.
Direkt nach dem Aufsetzen hat die Schirmkontrolle Priorität: Der Pilot stallt den Schirm entschlossen, damit er sich nicht wieder füllt und zieht. Am Strand steht oft Bodenpersonal bereit.
Die Starkwind-Landetechnik deckt einen definierten Bereich ab — darüber wird gar nicht erst gestartet. Der Babadağ-Betrieb folgt klaren Windlimits, geprüft am Start, in der Luft und an der Landezone.
Das Tagesmuster in Ölüdeniz ist berechenbar: ruhige Morgen, eine auffrischende Seebrise über Mittag, zum Abend wieder nachlassend. Die Piloten planen die Flüge um diesen Zyklus — deshalb sind Morgen- und Sonnenuntergangsslots am ruhigsten.
Stärkerer Wind bedeutet meist einen kürzeren, direkteren Anflug und ein überraschend sanftes Aufsetzen — die geringe Geschwindigkeit über Grund arbeitet für Sie.
Ihr Pilot bittet Sie eventuell, auf dem Gurtzeug hineinzurutschen statt aufzustehen. Folgen Sie der Anweisung, und die Landung ist im Nu sicher vorbei.
Meist das Gegenteil — gegen starken Wind ist Ihre Geschwindigkeit über Grund sehr gering, das Aufsetzen selbst also sanft. Die Technik konzentriert sich auf die Schirmkontrolle nach der Landung.
Überschreitet der Wind sichere Limits, wird der Flug auf einen späteren Slot verschoben oder neu geplant — ein normaler Teil des Gleitschirmfliegens an jedem Standort. Wir bemühen uns immer, Sie innerhalb Ihres Urlaubsfensters zu fliegen.
Früher Morgen und die letzten Slots vor Sonnenuntergang sind in Ölüdeniz typischerweise am ruhigsten. Mittags weht im Sommer die stärkste Seebrise.
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