
Wie verschiedene Windrichtungen die Flugbedingungen beeinflussen.
Ein Gleitschirm startet und landet immer gegen den Wind. Da die Startplätze des Babadağ in unterschiedliche Richtungen zeigen, entscheidet die Windrichtung des Tages, welcher Start genutzt wird — genau deshalb ist der Berg an so vielen Tagen im Jahr fliegbar.
Statt eines einzigen Starts, der nur bei einem Wind funktioniert, bietet der Babadağ mehrere Optionen rund um den Berg. Die Piloten wählen einfach den Start, der dem Wind des Tages zugewandt ist.
Das dominante Sommermuster ist der Seebrisen-Zyklus: leichter ablandiger Wind oder Windstille am frühen Morgen, eine vom Meer auffrischende Brise ab dem späten Vormittag, Höhepunkt am frühen Nachmittag, dann Abflauen zum Sonnenuntergang.
Diese Regelmäßigkeit ist ein Geschenk für die Flugplanung — deshalb sind Morgen- und Abendslots am ruhigsten, während Mittagsflüge die stärkste Thermik bekommen.
Vor und während jedes Flugfensters kombinieren die Piloten mehrere Quellen:
Eine mäßige auflandige (südliche) Brise ist ideal: glatte Starts am Berg und langsame, weiche Landungen gegen den Wind am Strand.
Die Piloten verfolgen den Wind laufend und passen den Landeanflug an — oder weichen bei Bedarf auf eine alternative Landefläche aus. Änderungen kommen selten schneller, als ein Pilot planen kann.
Weniger als an den meisten Fluggebieten — dank mehrerer Startrichtungen und des berechenbaren Tageszyklus. Wenn Wind die Flüge pausiert, dauert es meist Stunden, nicht Tage.
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