
Detaillierter Leitfaden für Piloten, die in Oludeniz landen.
Eine Seitenwindlandung liegt vor, wenn der Wind quer zur Landerichtung weht statt direkt von vorn. An der Strandpromenade von Ölüdeniz passiert das vor allem, wenn die Brise die Küste entlang läuft, während der Anflug über dem Meer erfolgt.
Für ausgebildete Piloten ist das Routine: Die Technik gehört zum Kernrepertoire jedes professionellen Tandempiloten und wurde tausendfach geübt.
Der Schlüssel ist ein kontrollierter 'Krebsgang'-Anflug: Der Schirm zeigt leicht in den Wind, während er gerade der Landelinie folgt. Kurz vor dem Aufsetzen richtet der Pilot den Schirm aus, flart und beendet die Landung so weit wie möglich gegen den Wind.
Die Piloten wählen zudem den Landeabschnitt entlang des Strandes — die Zone ist lang, es gibt immer Raum für das Segment mit dem saubersten Wind.
Genau das, was Sie bei jeder Landung tun: Beine bis zum Flare oben halten, dann wie angewiesen aufstehen oder hineinrutschen. Die gesamte Richtungsarbeit übernimmt der Pilot.
Überschreiten die Bedingungen sichere Seitenwindlimits, landet der Flug einfach auf einer Ausweichfläche mit besserer Windausrichtung — lange im Voraus entschieden, nie in letzter Sekunde.
Innerhalb der Limits nein — sie sind eine Standardtechnik, die jeder Profi beherrscht. Übersteigt der Seitenwind sichere Grenzen, weichen die Piloten auf eine Ausweichfläche aus.
Eventuell eine leichte seitliche Drift in den letzten Sekunden, die der Pilot kurz vor dem Aufsetzen sanft korrigiert. Die meisten Passagiere bemerken nichts.
Starts werden ausgesetzt, wenn der Wind an Start- oder Landeplatz die sicheren Betriebsgrenzen überschreitet. Siehe unseren Windguide — die Bedingungen werden den ganzen Tag über laufend bewertet.
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